Ihre SPD Goch

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Teilhabe am politischen Leben ist für viele Menschen auf der Welt immer noch nicht selbstverständlich. Millionen Menschen kämpfen täglich um ihr Recht, sich einmischen zu dürfen. Seit über 150 Jahren setzt sich die SPD dafür ein, Men-schen dieses Recht zu gewähren. Mittlerweile ist für die Bürgerinnen und Bürger in Europa und Deutschland das Wahlrecht eine Selbstverständlichkeit geworden. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, warum immer weniger Menschen sich an Wahlen beteiligen.

Die Gocher SPD will sich einmischen und Goch noch lebenswerter machen. In den nächsten Jahren haben wir Gocher gemeinsam viele Hürden zu meistern. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Stadt voranbringen.

1. Soziale Sicherheit

Wer in Goch lebt, soll dies in sozialer Sicherheit tun. Das bedeutet für uns, dass wir dort, wo wir die Möglichkeit haben, unterstützend und helfend eingreifen. An anderen Stellen wollen wir darauf hinwirken, dass jeder Mensch in Goch sich wohl fühlt und entsprechende Angebote für seine oder ihre aktuelle Lebenssitua-tion findet.
Das beginnt für uns mit dem Einsatz für familienfreundliche Arbeitsplätze. Wir werden uns einsetzen für guten und bezahlbaren Wohnraum für alle, auch in dem neu zu schaffenden Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Reichs-waldkaserne. Mehrgenerationenprojekte können eine gute Möglichkeit sein, jun-ge und alte Menschen zusammen zu bringen und aller Leben zu bereichern. Wir wollen sie unterstützen.
Vieles wäre ohne das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in und für die Stadt einsetzen, nicht möglich. Wir wollen sie in ihrer Arbeit unterstützen und fördern. Viele beteiligen sich in sozialen Einrichtungen und Beratungsange-boten. Diese sind wichtige Anlaufstellen für Menschen mit Sorgen und Nöten. Die-se Angebote werden wir auf jeden Fall erhalten und unterstützen.
Die Versorgung mit Hausärzten wird hier auf dem Land immer schwieriger. Wir müssen Wege finden, die ärztliche Versorgung in Goch sicherzustellen. Dazu werden wir auch die Zusammenarbeit mit den anderen Städten und Gemeinden und dem Kreis Kleve selber suchen, um dem Problem entgegen zu wirken.

2. Infrastruktur

In unserer auf dem Lande gelegenen Stadt ist es wichtig, Möglichkeiten zu schaf-fen, mobil zu sein. Die wichtigsten Mittel dazu sind das Auto und das Fahrrad. An vielen Stellen ist es jedoch mühsam oder sogar gefährlich, unterwegs zu sein. Deshalb wollen wir uns für eine intakte und gut ausgebaute Infrastruktur in Goch einsetzen. Das bedeutet für uns nicht nur die Sanierung von maroden Straßen in den Ortsteilen und der Innenstadt, die Schaffung von mehr Parkraum mit einer maßvollen Gebührenregelung mit Parkleitsystem oder eine bessere Verkehrsfüh-rung in der Innenstadt. Wir werden ein Radwegekonzept erarbeiten und Goch so zur fahrradfreundlichen Stadt machen. Wir setzen uns aber auch für eine Ver-besserung der Busangebote vor allem in die Stadtteile ein.
Gerade in den Randgebieten ist die Versorgung mit schnellem Internet immer noch ein Problem. Die Verbindungen dort sind kaum ausgebaut und bleiben weit hinter den heute geltenden Standards zurück. Wir werden uns dafür einsetzen, in allen Stadtteilen schnelles Internet zu schaffen.

3. Wirtschaftsförderung

Eine erfolgreiche, lokale Wirtschaft ist auch für unsere Stadt unerlässlich. Ar-beitsplätze vor Ort erhöhen die Lebensqualität und machen Goch auch für Au-ßenstehende attraktiv. Wir wollen deshalb für die Neuansiedlung von Unterneh-men werben und so qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Die Wirtschaftsförde-rung nimmt dabei einen zentralen Stellenwert ein. Regelmäßige Treffen zwischen Wirtschaft, Politik und Stadtverwaltung sollen dazu beitragen, die Unternehmen vor Ort stärker zu verankern.
Die städtischen Unternehmen bleiben erhalten. Egal ob Stadtwerke oder Spar-kasse, sie sind ein wichtiger Teil des Gocher Lebens und stehen für Vertrauen und Sicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern.

4. Finanzpolitik

In den letzten Jahren haben die Schwierigkeiten im Gocher Haushalt stets für Aufregung gesorgt. Wir brauchen finanzielle Sicherheit, damit wir auch in Zu-kunft das Kultur- und Vereinsleben in Goch aufrecht erhalten können. Wir wer-den ein Prämiensystem für umsetzbare Einsparvorschläge und einen ausgegliche-nen Haushalt vorlegen. Die Beteiligung der Bevölkerung ist uns wichtig! Wir wer-den überprüfen, inwieweit eine engere Zusammenarbeit zwischen den städti-schen Gesellschaften und der Stadtverwaltung möglich ist und Synergieeffekte genutzt werden können. Wir stehen für mehr Transparenz im städtischen Haushalt und wollen an interkommunalen Vergleichen teilnehmen.

5. Kultur und Sport

Kultur liegt der Gocher SPD am Herzen. Sie unterscheidet unsere Stadt von an-deren am Niederrhein. Diesen Kurs wollen wir fortführen und uns dafür einsetzen, Kulturangebote zu erhalten. Dazu gehört für uns auch das ausgeprägte Vereins-leben. Die Vereine sind eine unersetzbare Bereicherung für unsere Stadt und er-füllen dabei wichtige Aufgaben, zum Beispiel im Bereich der Jugendarbeit. Wir wollen den Breitensport allen zugänglich machen.
Das über die Stadtgrenze hinaus bekannte Museum und das Kastell als Tagungs-zentrum wollen wir erhalten und fördern. Diese Aushängeschilder ziehen immer wieder auch Menschen an, die sonst womöglich ihren Weg nicht nach Goch ge-funden hätten. Ganz bewusst finden dagegen viele Fahrradurlauber ihren Weg nach Goch. Wir wollen den Fahrradtourismus ausbauen und neue Naherholungs-gebiete schaffen. Ein wichtiger Schritt dahin ist die Renaturierung der Niers auf städtischem Gebiet, für die wir uns ebenfalls einsetzen werden. Sanften Touris-mus wollen wir gezielt fördern.

6. Bildung

Frühes, lebenslanges und erfolgreiches Lernen ist das A und O für jeden Men-schen. Goch kann als eine der wenigen Gemeinden im Kreis Kleve ein volles Schulangebot vorhalten. Die Qualität der Schulen und Bildungseinrichtungen gilt es zu erhalten.
Bildung beginnt bereits im Kindergarten. Wir stehen für ein ausreichendes Ange-bot an KiTa-Plätzen. Ob U3- oder Ü3-Betreuung, die Eltern sollen die Unterstüt-zung bekommen, die sie brauchen.
Wir wollen an allen Schulen ein Ganztagsangebot einrichten. Eine qualifizierte Schulsozialarbeit rundet die Arbeit an den Schulen ab und kann dazu beitragen, Probleme frühzeititg zu erkennen und zu lösen. Gerade am Ende der Schullauf-bahn stehen wichtige Entscheidungen an: Wie wird der weitere Lebensweg aus-sehen? Wir wollen eine Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Be-ruf an allen weiterführenden Schulen im Gocher Stadtgebiet. Hilfreich dabei ist die Unterstützung aus der Wirtschaft, die Schülerinnen und Schülern schon früh Erfahrungen im Berufsleben zum Beispiel durch Praktika möglich machen kann oder Ausbildungsplätze anbietet. Wir wollen ein Netzwerk aufbauen, das die lokale Wirtschaft mit den Schulen verzahnt. Außerdem soll jede städtische Ge-sellschaft Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.
Massiv zur Bildung aller Generationen und Bevölkerungsgruppen tragen Volks-hochschule und Stadtbücherei bei. Beides sind wichtige Elemente, um allen Men-schen vor Ort Zugang zu Bildung zu verschaffen. Daher werden wir uns dafür einsetzen, die Angebote auf dem hohen Niveau zu halten und auszuweiten.

Wir bitten Sie heute um Ihre Stimme. Lassen Sie uns zusammen für ein buntes und offenes Goch kämpfen, in dem sich alle auf Augenhöhe begegnen. Politik, ver-ständlich und zum Mitmachen für alle – dafür stehen die Kandidatinnen und Kan-didaten der SPD Goch.